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SRI LANKA

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Alle Beiträge dieser Website in chronologischer Reihenfolge

01.02.2015

Honorarkonsul von Sri Lanka in München Unterschriftenliste übergeben

Mit einem Stapel Unterschriftenlisten forderte die Münchner ai-Gruppe 1575 persönlich den Honorarkonsul von Sri Lanka in München auf, die neue Regierung auf der Insel zur Auskunft über den Verbleib des Journalisten und Karikaturisten Prageeth Eknaligoda zu bewegen. Der ai-Besuch fand am 23. Januar statt – einen Tag, bevor sich das Verschwinden des Journalisten zum 5. Mal jährte. Eknaligoda war am 24. Januar 2010 zuletzt gesehen worden.

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01.06.2017

Stadtbücherei Walldorf: "Karikaturen eines Verschwundenen" prangern Zustände auf Sri Lanka an

"Cave Art - Bilder eines Verschwundenen" werden in der Walldorfer Stadtbücherei zu sehen sein. Der vor sieben Jahren verschwundene Journalist Prageeth Eknaligoda prangert mit seinen Karikaturen Menschenrechtsverletzungen auf Sri Lanka an.

Die Ausstellung "Cave Art - Bilder eines Verschwunden" ist vom 17. Juli bis 4. August 2017 in der Stadtbbücherei Walldorf zu sehen

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22.11.2014

Frau Balendran Jeyakumary,

eine prominente srilankische Menschenrechtsaktivistin, ist seit dem 13. März 2014 unter dem Antiterrorismusgesetz (PTA), das Inhaftierungen ohne Anklage oder Gerichtsverfahren für Jahre ermöglicht, in Haft. Frau Jeyakumary wurde verhaftet, weil Sie die Wahrheit über das Verschwinden ihres Sohnes erfahren wollte.

Hunderte von Menschen sind in Sri Lanka, wie Frau Jeyakumary, ohne Anklage oder Gerichtsverfahren unter dem repressiven PTA im Gefängnis. Fordern Sie die srilankische Regierung auf, unverzüglich diese Gefangenen freizulassen oder sie in einem fairen Verfahren anzuklagen und vor Gericht zu stellen. Nach dem Völkerrecht hat jeder das Recht auf ein faires Verfahren

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Hintergrundinformationen

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SIVASOORIYAKUMAR SANARAJ, 15-jähriger Schuljunge entführt?

28.2.2013

URGENT ACTION

Sivasooriyakumar Sanaraj wird seit dem 13. Juni vermisst, nachdem er nicht in seiner Schule in Vavuniya im Norden Sri Lankas ankam. Seine Familie befürchtet, dass er entführt worden ist. Ihm drohen möglicherweise Folter und die außergerichtliche Hinrichtung. Obwohl seine Familie den Fall bei der örtlichen Polizei angezeigt hat, wurden bisher keine Ermittlungen eingeleitet.ww.amnes E- Mail Senden

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Menschenrechtsanwalt Lakshan Dias in Gefahr

28.2.2013

URGENT ACTION

Berichten zufolge wird der sri-lankische Menschenrechtsanwalt Lakshan Dias seit dem 22. Februar von Unbekannten verfolgt und beschattet. Die Männer haben bereits versucht, von seiner Frau und den NachbarInnen Informationen über ihn zu erhalten. KollegInnen befürchten, dass er dem Verschwindenlassen und körperlicher Gewalt zum Opfer fallen könnte. E- Mail Senden

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Kaneshamurthy Sudarsan Freigelassen

11.12.2012

URGENT ACTION

K. JENEMAJEYAMENAN
P. Tharshananth
SANMUGAM SOLAMAN
weitere Studierende in Haft Studenten wurden am 13. Februar 2013 freigelassen -URGENT ACTION Ein inhaftierter Student soll gegen Kaution freigelassen worden sein, doch viele andere sind festgenommen worden. Mehrere Studierende werden ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten und sind dadurch in erhöhter Foltergefahr.

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STUDENTEN IN FOLTERGEFAHR

1.12.2012

URGENT ACTION

Am 1. Dezember hat die Antiterrorabteilung der Polizei in Jaffna im Norden Sri Lankas vier Studenten festgenommen. Sie werden in Vavuniya festgehalten und dort verhört. Ihnen droht Folter.

P. Tharshananth, Sanmugam Solaman, Kanesamoorthy Sutharsan und K. Jenemajeyamenan sind ohne Haftbefehl in Jaffna festgenommen worden. Es ist nicht bekannt, ob Anklage erhoben wurde. Sri-lankische Medien berichten, dass sie wegen ihrer vermeintlichen Beteiligung an einem Benzinbrandanschlag auf das Büro einer politischen Organisation vor Ort verhört werden. Es besteht Sorge um ihr Wohlergehen, da es Nachweise über den anhaltenden Einsatz von Folter bei der Antiterrorabteilung gibt.

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Protest gegen das Verschwindenlassen, Colombo, 24. Januar 2012: © Vikalpasl
Herr Ramasamy Prabaharan ist verschleppt

8.2.2012

URGENT ACTION

Der tamilische Geschäftsmann Ramasamy Prabaharan wurde am 11. Februar von bewaffneten Männern aus seinem Haus in der srilankischen Hauptstadt Colombo entführt. Zuvor hatte er Anzeige gegen die srilankische Polizei wegen Folter und unrechtmäßiger Festnahme und Inhaftierung erstattet. Er hätte am 13. Februar vor Gericht erscheinen sollen. Es besteht Grund zur Sorge um seine Sicherheit

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Lalith Kumara Weeraraju: © Privat
Herr LALITH KUMARA WEERARAJU und Herr KUGAN MURUGANANDAN

13.12.2011

Zwei Aktivisten verschleppt

Lalith Kumara Weeraraju und Kugan Muruganandan sind seit dem 9. Dezember nicht mehr gesehen worden. Die beiden politisch aktiven Männer hatten für den folgenden Tag eine Pressekonferenz vorbereitet, auf der über eine geplante Protestaktion informiert werden sollte. Familienangehörige von Lalith Kumara Weeraraju haben einen Anruf erhalten, in dem es hieß, er sei getötet worden

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Pattani Razzeek © AI
MENSCHENRECHTLER ÜBER 1 JAHR "VERSCHWUNDEN"
neueste Meldungen vom 29.7.2011

27.07.2011

Pattani Razeek

Amnesty International fordert die sri-lankischen Behörden auf, sicherzustellen, dass eine glaubwürdige und transparente Untersuchung des Verschwindens von Pattani Razeek unverzüglich durchgeführt und abgeschlossen wird.

Nach mehr als einem Jahr der Untätigkeit wurde Shahabeen Noushadh, der als Hauptverdächtiger von der Puttalam Polizei im Juni 2010 für das Verschwinden von Razeeh identifiziert wurde, am 8. July verhaftet.

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17.05.2011


UN Menschenrechtsrat - Presseerklärung von Amnesty International

Menschenrechtsrat muß eine Internationale Untersuchung unterstützen, damit die Straflosigkeit von Verletzungen und Mißbrauch internationaler Menschenrechte und humanitären Völkerrechts aufgeklärt werden.

Presseerklärung

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©privat
zehntausende Zivilisten starben in den letzten Tagen des Bürgerkrieges

27.04.2011

UN muss jetzt handeln

Der UN – Bericht zu Kriegsverbrechen in Sri Lanka in der letzten Phase des bewaffneten Konflikts unterstreicht die Notwendigkeit einer internationalen Untersuchung

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Sehr geehrter Herr UN Generalsekrätär, sagen Sie uns, was Sie über Sri Lanka wissen

13.04.2011

Presseerklärung

Der UN-Bericht zur Frage der Verantwortlichkeit für Kriegsverbrechen, die während des bewaffneten Konflikts in Sri Lanka begangen worden sind, muss veröffentlicht werden. Dies forderte Amnesty International, als die Expertengruppe ihre Ergebnisse am 12. April dem UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon überreichte.

“Die Srilanker müssen die Möglichkeit haben, die Ergebnisse der Expertengruppe zu erfahren. Der Bericht befasst sich mit einer kritischen Periode in ihrer jüngsten Geschichte und sie verdienen es, den gesamten Bericht kennenzulernen“, sagte Sam Zarifi, der Direktor des Asien-Pazifik-Programms von Amnesty International.

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Prageeth Eknaligoda©privat
Briefe gegen das Vergessen

01.04.2011

Prageeth Eknaligoda

Der sri-lankische Journalist und Karikaturist Prageeth Eknaligoda wird vermisst. Er "verschwand" am 24. Januar 2010 auf dem Heimweg nach Homagama in der Nähe der Hauptstadt Colombo. Der Regierungskritiker hatte im Vorfeld über die Präsidentschaftswahlen am 26. Januar 2010 berichtet und dabei eine Analyse beider Präsidentschaftskandidaten veröffentlicht, die zum Vorteil des Oppositionskandidaten Sarath Fonseka ausfiel.

hier Videointerview mit amnesty international

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D. M. THUSHARA JAYARATNE, Student der Rechtswissenschaften
URGENT ACTION

25.03.2011

STUDENT ENTFÜHRT & BEDROHT

Ein Student, der eine Beschwerde über die unfaire Beurteilung seiner Abschlussarbeit eingereicht hatte, wurde im Zuge einer Entführung Verhören unterzogen und mit dem Tode bedroht. Inzwischen ist er wieder freigelassen worden.

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RIZANA NAFEEK 22-jährige Hausangestellte
URGENT ACTION

31.10.2010

Drohende Hinrichtung

Der Oberste Gerichtshof Saudi-Arabiens hat das Todesurteil gegen die 22-jährige Rizana Nafeek, eine Hausangestellte aus Sri Lanka, bestätigt. Die Frau war wegen eines Mordes zum Tode verurteilt worden, den sie im Alter von unter 18 Jahren begangen haben soll. Wenn der saudische König das Urteil bestätigt, droht der 22-Jährigen die sofortige Hinrichtung.

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Amnesty lehnt Einladung der LLRC Kommission ab

14.10.2010

Presseerklärung

Amnesty International hat eine Einladung vor Sri Lanka's Lessons Learnt and Reconciliation Commission (LLRC) (Versöhnungskommission“) zu erscheinen, abgelehnt und ruft erneut zu internationalen Untersuchungen der Hinweise auf Kriegsverbrechen und anderer Verletzungen während des Bürgerkrieges auf.

In einem gemeinsamen Brief, der heute veröffentlicht wurde, haben Amnesty International, Human Rights Watch und die International Crisis Group (ICG) bekannt gegeben, dass sie nicht vor der Kommission erscheinen werden, da diese nicht den internationalen Standards für unabhängige und objektive Untersuchungen entspricht.

„Amnesty International würde die Möglichkeit vor einer glaubhaften Untersuchungskommission zu erscheinen, die eine Sicherstellung der Übernahme der Verantwortung und der Versöhnung in Sri Lanka anstrebt, sehr begrüßen“, sagte Madhu Malhotra, Amnesty Internationals stellvertretender Direktor für den Asien-Pazifik-Raum. „Wir glauben, dass effektive innerstaatliche Untersuchungen essentiell für den Schutz der Menschenrechte und der Rechenschaftspflicht sind. Aber die LLRC ist völlig unzureichend für das Erforderliche.

Die LLRC besteht, wie auch ihre Vorgänger, vor dem Hintergrund eines anhaltenden Versagens der Regierung die Verantwortlichkeiten zu benennen und während andauernder Menschenrechtsverletzungen. Amnesty International hat Sri Lankas lange Geschichte der Straflosigkeit und die gescheiterten Kommmissionen des Präsidenten zur Untersuchung in dem Report von 2009 "20 Years of make-believe Sri Lanka's Commissions of Inquiry" “ dokumentiert.

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 © APGraphicsBank
"Sind Flüchtlinge Terroristen?"

10.08.2010

Flüchtlinge haben Rechtsanspruch auf individuelle Anhörung

Nach nationalen und internationalen Gesetzen haben Flüchtlinge das Recht, ihren Schutzanspruch individuell und vorurteilsfrei zu begründen, pauschale Etikettierungen als Terroristen sind daher unzulässig, da die Flüchlinge dann keine Gelegenheit haben, ihr Anliegen vorzutragen.

Amnesty International hat ausführlich dokumentiert, wie die srilankische Regierung die Notstandsgesetze dazu benutzt, Menschenrechtsverteidiger, Journalisten und andere Kritiker zum Schweigen zu bringen. Verdächtige, die der Unterstützung der LTTE auch zu Unrecht bezichtigt werden, werden regelmäßig verhaftet und gefoltert. Im Rechtsstaat werden diejenigen, die Menschnrechte verletzt haben oder die Sicherheit eines Landes gefährden im rechtstaatlichen Verfahren identifiziert, einschließlich LTTE Mitglieder, die in diese Kategorie fallen. Diese Personen haben keinen Anspruch auf Asyl.

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Cartoon: Das sind wir, Bürger Sri Lankas von Prageeth Eknaligoda©privat
Seine Frau Sandhya Eknelygoda: „Es ist jetzt sechs Monate her, dass Prageeth verschwunden ist. Es gibt keine Neuigkeiten von ihm. Die Leute erzählen viele verschiedene Dinge, aber ich glaube ihnen nicht und ich will nicht akzeptieren, dass es ihn nicht mehr gibt. Denn falls ich es akzeptieren sollte, werde ich nicht mehr in der Lage sein, nicht nur meinen Kampf ihn zu finden, sondern sogar Gerechtigkeit für ihn zu bekommen, fortzuführen. Wenn ich aufhöre, werden die, die für sein Verschwinden verantwortlich sind, frei herumlaufen. Ich will nicht, dass das passiert. Sollte Prageeth nicht mehr sein, muss ich herausfinden, was mit ihm passiert ist und wer für diese niederträchtigen Tat verantwortlich ist. Außerdem möchte ich diese Menschen vor Gericht bringen. Meine Hoffnung und mein Glaube geben mir Kraft, um mit meiner Aktion fortzufahren. Ich werde eines Tages, irgendwie, die Wahrheit herausfinden.“

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24.07.2010

Prageeth Eknelygoda seit 6 Monaten verschwunden

Außerdem sagte Sandhya:

„Obwohl Prageeth seit sechs Monaten vermisste wird, gab es noch keine offizielle Stellungnahme von der Regierung oder einer offiziellen Stelle. Ich bin vor Gericht gegangen. Die letzte Anhörung war am 21 Juli, dort wurden mehrere Zeugen befragt. Die Angeklagten (die Polizei) sind nicht gekommen, obwohl der Richter sie vorgeladen hatte. Er ordnete an, sie ein weiteres Mal vorzuladen.

Man erwartet von der Polizei Recht und Gesetz aufrecht zu erhalten. Ihr Versagen vor Gericht zu erscheinen, ist eine Beleidigung für die Justizgewalt und verhöhnt die öffentliche Ordnung, die sie schützen und bewahren sollen. Ein einfacher Mensch kann ignorant sein, aber es ist traurig, wenn die Polizei, deren Aufgabe es ist das Gesetz zu wahren, es bricht.

Darum muss ich über das Gesetz hinaus gehen und göttliche Hilfe suchen. Darum habe ich beschlossen zu Hindutempeln, Tempeln und Kirchen zu gehen und Gebetswachen zu halten. Ich bin zuversichtlich, dass andere Frauen, deren Ehemänner oder Söhne verschwunden sind, sich meinem Bemühen anschließen werden.“

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 Krieg im Norden Sri Lankas am 10.5.2009 © amnesty international
UN benennt Gremium für Kriegsverbechen

23.06.2010

von JimMcDonald AI USA, Übersetzung KoGruppe Sri Lanka – Malediven, Amnesty International

UN Gremium berufen

Ein Sprecher von UN Generalsekretär Ban Ki-moon erklärte am 22. Juni, daß der Generalsekretär ein dreiköpfiges Gremium von Experten berufen hat, daß ihn über die Belange der Kriegsverbrechen beraten soll, die in Sri Lanka im Krieg zwischen der Regierung und den Tamil Tigers (LTTE) begangen wurden. Dies ist nicht die internationale Untersuchungskommission die Amnesty international fordert. Gemäß der Erklärung des UN Sprechers soll das UN Gremium „Modalitäten, maßgebliche internationale Standards und vergleichbare Beispiele“ bereitstellen, wie Verantwortlichkeit über die berichteten Verletzungen der Menschenrechte und internationalen humanitären Rechts sichergestellt wird. Damit das Gremium den UN Generalsekretär beraten kann, hofft es, mit den Srilankischen Regierungsvertretern zu kooperieren und es wird angenommen, daß die Sri Lankische Regierung als Quelle zur Verfügung steht.

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Journalist Tissainayagam
Journalist J.S. Tissainayagam endgültig frei

22.06.2010

J.S.Tissainayagam frei

Der als „Tissa“ genannte Journalist wurde letztes Jahr zu 20 Jahren Zwangsarbeit nach einem unfairen Verfahren für die Kritik an der Regierung wegen deren Krieges gegen die Tamil Tigers (LTTE) verurteilt. Für Amnesty International war er gewaltloser politischer Gefangener. Am 3. Mai hatte Präsident Rajapaksa seine Begnadigung angekündigt, am 9. Juni war seine Begnadigung noch nicht rechtskräftig und nicht bekannt, ob seine Rechte wiederhergestellt werden, einschließlich des Rechts, das Land zu verlassen. .

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Mahnwache der Hochschulgruppe TU Berlin und der Sri Lanka Ko-Gruppe vor der srilankischen Botschaft Niklasstr. 19 in Berlin am 18. Mai 2010
"Die Vereinten Nationen müssen Verletzungen der Menschenrechte und des Völkerrechts in Sri Lanka untersuchen"

17.05.2010

Presseerklärung 17. Mai 2010

Die UNO muss eine unabhängige Untersuchung der schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen, die sowohl von den Regierungsstreitkräften als auch von der LTTE (Liberation Tigers of Tamil Eelam) während des Bürgerkrieges begangen wurden, einsetzen, sagte Amnesty International am ersten Jahrestag des Endes des bewaffneten Konflikts.

Videos: The last few months of war and Finding the killers

Die diesbezügliche Untätigkeit hat dazu geführt, dass Opfer von Menschenrechtsverletzungen keinen Zugang zu den Gerichten haben, keine Möglichkeit haben, die Wahrheit zu erfahren oder Entschädigungen zu bekommen. Unterdessen verbringen Hunderttausende von Srilankern, die am Ende des Jahrzehnte andauernden bewaffneten Konflikts vertrieben wurden, ihr Leben in Lagern oder mühen sich damit ab, ihre zerstörten Heimatdörfer wiederaufzubauen.

on-line Petition an Ban Ki-moon

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"Die UNO muss Kriegsverbrechen in Sri Lanka untersuchen!"

11.05.2010 Workshop an der TU Berlin

Sri Lanka - ein Jahr nach Kriegsende

Amnesty International freut sich über die rege Teilnahme der srilankischen Gesellschaft am Workshop, ist aber besorgt über die Art des Umgangs im Publikum während der Veranstaltung als auch nachträglich in den web Medien.

Hier spiegelt sich die Zerrissenheit der srilankischen Gesellschaft als auch der verantwortungslose Umgang mit Kritikern wider.

Die von Amnesty im Workshop vorgestellten Kampagnen "Kritiker zum Schweigen bringen, Medienvertreter unter Beschuß in Sri Lanka" und "Make International Justice Real in Sri Lanka" in der die Notwendigkeit internationaler Verantwortung unterstrichen wird, erlangen hierdurch nochmal ihre aktuelle Bestätigung. Der Beitrag im Workshop kann hier nachgelesen werden:

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Sandhya Egnaligoda bei der Parlamentseröffnung am 22. April 2010
100 Tage verschwunden

4.05.2010

Prageeth Egnaligoda

Sandhya Eknaligoda, die Frau von Prageeth Eknaligoda, der Journalist, der seit dem 24. Januar verschwunden ist und sein Sohn haben zur Parlamentseröffnung einen Brief an die Parlamentsmitglieder gerichtet, damit Sie sich im Parlament für Ihn einsetzen, da kein Fortschritt in der Untersuchung seines Verschwindens zu verzeichnen ist.

Petition für Prageeth Eknaligoda

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Presseerklärung: Parlament muss die Notstandsgesetze aufheben

20.04.2010

Notstandsgesetze

In Sri Lanka ist zum ersten Mal nach dem Ende des bewaffneten Konflikts ein neues Parlament gewählt worden. Dieses Parlament muss die drakonischen Notstandsgesetze abschaffen, die über Jahrzehnte weitreichende Menschenrechtsverletzungen ermöglicht haben, forderte heute Amnesty International.

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Mahnwache zum Gedenken an den Journalisten Lasantha Wickramatunga der am 8. Januar 2009 ermordet wurde

19.04.2010

Krebsgeschwür der Demokratie

Die Einstellung, bei der Aufstandsbekämpfung/Terrorbekämpfung keine Gefangenen zu machen, die die srilankische Regierung sich 2009 zu eigen gemacht hat, wurde vielerorts als Beweis dafür begrüßt, dass es effektiver ist, dem Militär freie Hand zu gewähren, als eine differenzierte Strategie des politischen Engagements zu verfolgen.

Als beunruhigende Berichte auftauchten, dass das srilankische Militär und paramilitärische Gruppen Gefangene hingerichtet haben, Kritiker der Zivilgesellschaft zum Schweigen gebracht haben und eine hochmütige Geringschätzung für zivile Todesopfer an den Tag gelegt haben, wurden diese von Verteidigern der Regierung abgetan als der Preis, der gezahlt werden muss, um die demokratische Herrschaft auf der Insel zu sichern.

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90 Prozent der Asylsuchenden in Australien haben einen Schutzanspruch: © APGraphicsBank
"AUSTRALIEN SETZT BEARBEITUNG VON ASYLGESUCHEN AUS"

13.04.2010

Amnesty verurteilt die Aussetzung der Bearbeitung von Asylgesuchen

Amnesty International hat die Entscheidung der australischen Regierung verurteilt, die Bearbeitung von neuen Asylgesuchen durch afghanische und srilankische Staatsangehörige auszusetzen. Dies steht in krassem Widerspruch zu den internationalen Verpflichtungen Australiens unter der UN Flüchtlingskonvention von 1951.

"Diese Entscheidung ist empörend. Leider scheint es so, dass die australische Regierung nun versucht, sich über die Rechte der Schwächsten hinwegzusetzen," sagt Sam Zarifi, der Direktor des Asien-Pazifik-Programms von Amnesty International.

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Demonstration für Meinungsfreiheit am 6. Januar 2010 in Colombo© AP
Die srilankische Regierung muss die Bedrohung von Journalisten und Menschenrechtsverteidigern beenden und Schritte gegen diejenigen unternehmen, von denen diese Drohungen ausgehen, erklärten heute Human Rights Watch und Amnesty International in einer gemeinsamen Stellungnahme.

10.03.2010

Hexenjagd auf Medien und NGO`s

Seit den Präsidentschaftswahlen im Januar 2010 betreibt die Regierung eine Kampagne, Journalisten und Nichtregierungsorganisationen zum Schweigen und in Misskredit zu bringen. Ein vor kurzem aufgetauchtes Dokument, das eine Überwachungsliste der Regierung von mehr als 30 Journalisten und Menschenrechtsverteidigern zu sein scheint, gibt zu erheblicher Sorge Anlass bezüglich der Sicherheit der Personen auf dieser Liste.

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Pattani Razzeek © AI
MENSCHENRECHTLER "VERSCHWUNDEN"

20.02.2010

Der Menschenrechtler Pattani Razeek wird vermisst. Offenbar ist er am 11. Februar 2010 in der Stadt Polonnaruwa in der nördlichen Zentralprovinz in Sri Lanka entführt worden. Er könnte dem "Verschwindenlassen" zum Opfer gefallen und in Gefahr sein, gefoltert oder in anderer Weise misshandelt zu werden. Es herrscht Unklarheit darüber, inwieweit die Behörden den Fall untersuchen.

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General Sarath Fonseka als Chef des Verteidigungsstabes: © APGraphicsBank
ESKALATION DER UNTERDRÜCKUNG

10.02.2010

Oppositionskandidat verhaftet

"Die Verhaftung von Sarath Fonseka, des zurückgetretenen Generals und Oppositionskandidaten bei den jüngsten Präsidentschaftswahlen, hat zu einer Eskalation der Unterdrückung nach der Wahl geführt," erklärte Amnesty International am vergangenen Montag

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Journalist and media rights activist Dileesha Abeysundera (f), campaigning for press reform, Sri Lanka, October 2009
Schikanen gegen Oppositionelle und Journalisten

01.02.2010

Repressalien nach der Wahl

Amnesty International fordert die srilankische Regierung auf, ihr hartes Durchgreifen gegen Journalisten, politische Aktivisten und Menschenrechtsverteidiger nach der Präsidentschaftswahl zu beenden. Seit dem Sieg des wiedergewählten Präsident Mahinda Rajapaska am 26. Januar 2010, über seinen ehemaligen Chef des Verteidigungsstabes, den zurückgetretenen Armeechef Sarath Fonseka, ist der Druck auf Regierungskritiker stetig gewachsen: Unterstützer der Opposition und Journalisten wurden verhaftet, prominente Zeitungsredakteure erhielten Morddrohungen, Gewerkschafter und Oppositionelle wurden Opfer von Schikanen.

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Prageeth Eknaligoda©privat
Aufklärung über Verschwundenen Journalisten

27.01.2010

Prageeth Eknaligoda

Der sri-lankische Journalist und Politikwissenschaftler Prageeth Eknaligoda "verschwand" am 24. Januar in Homagama in der Nähe der Hauptstadt Colombo und wird seither vermisst. Seine Frau Sandya Eknaligoda wurde in Gewahrsam genommen, als sie am 25. Januar bei der Polizei in Homagama eine Vermisstenanzeige aufgeben wollte. Inzwischen hat man sie wieder freigelassen.

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Wahl: Zeit für einen Neubeginn
Neu: Presseerklärung 22.1.2010

19.01.2010

10 Punkte - Appell an Sri Lankas Präsidentschaftskandidaten

Alle Kandidaten für die bevorstehende Präsidentenwahl sollten sich klar auf den Schutz der Menschenrechte festlegen. Sie sollen zusichern, dass die weitverbreiteten Menschenrechtsverletzungen die Sri Lanka jahrzehntelang heimgesucht hat beendet werden und das Klima der Straflosigkeit, dass diese Menschenrechtsverletzungen ermöglicht.

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Gute Neuigkeiten über J.S. Tissainayagam

11.01.2010

Freilassung auf Kaution

Der inhaftierte Sri Lankische Journalist J.S. Tissainayagam wurde heute vom Gericht in Sri Lanka auf Kaution freigelassen. Hier Fotos beim Verlassen des Gefängnisses. Er wurde Ende August 2009 zu 20 Jahren Haft unter Anwendung der verschärften Notstandsgesetze Prevention of Terrorism Act verurteit, weil er zwei Artikel publiziert hat, die das Verhalten der Regierung im Krieg gegen die LTTE kritisiert haben. Amnesty International betrachtet Ihn als gewaltlosen politischen Gefangenen der allein wegen seiner legitimen Tätigkeit als Journalist verhaftet wurde und fordert seine unverzügliche und bedingungslose Freilassung.

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Schockierendes Video durch UN bestätigt

08.01.2010

Video

Im August wurde ein schockierendes Video von der Gruppe Journalists for Democracy in Sri Lanka veröffentlicht, die außergerichtliche Hinrichtungen in der letzten Phase des Krieges zwischen der Sri Lankischen Armee und der LTTE zeigt. Das Video zeigt uniformierte Soldaten, die einem nackten Mann in den Kopf schießen. Auf dem Video sind acht Tote zu sehen. Nach Angaben der Gruppe wurde das Video im Januar 2009 gedreht, als der internationalen Presse der Zugang zur Kampfzone verboten war.

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Mord an Zeitungsredakteur Lasantha Wickramatunga immer noch nicht aufgeklärt

.

08.01.2010

Jahrestag der Ermordung Wickramatungas

Vor einem Jahr am 8. Januar 2009 ist der Zeitungsredakteur Lasantha Wickrematunga der Zeitung „Sunday Leader“ ermordet worden. Wie berichtet wird (taz 15.1.09) steht Sri Lankas Regierung im Verdacht, an dem Tod des Journalisten beteiligt zu sein. (siehe auch Bürgerkrieg 2009). Wickramatunga hatte seinen Tod vorhergesehen und in einem Artikel darüber geschrieben

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UN Sonderberichterstatter fordert aufklärung

Der UN Sonderberichterstatter für außergerichtliche standrechtliche oder willkürliche Hinrichtungen Prof. Philip Alston fordert Auskunft über die Umstände des Todes von drei LTTE Führern Mr. Balasingham Nadeshan, Mr. Seevaratnam Pulidevan and Mr. Ramesh und ihrer Familien in der Nacht vom 17. auf den 18. Mai 2009.

21.12.2009

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Frieden nur durch Verantwortung und Rechtstaatlichkeit

Die gegenwärtige Behandlung der tamilischen Binnenflüchtlinge durch die Sri Lankische Regierung, verbunden mit der andauernden Kultur der Straflosigkeit schafft nur das Fundament für zukünftige Konflikte

10.12.2009

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The Elders - eine Gruppe wichtiger globaler Führer - hat direkt an Sri Lankas Präsident Rajapaksa appeliert, die Rechte der Zivilisten zu schützen, die im Mai nach dem Sieg über die Liberation Tiger of Tamil Eelam (LTTE) vertrieben wurden.+

26.11.2009

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US State Department berichtet über Kriegsverbrechen in Sri Lanka

25.10.2009

Bericht des Außenministeriums der Vereinigten Staaten zu Kriegsverbrechen in Sri Lanka

Das Außenministerium der Vereinigten Staaten veröffentlichte am 22. Oktober 2009 einen Bericht über die Geschehnisse in den letzten Monaten des bewaffneten Konflikts zwischen der Regierung von Sri Lanka und den Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE), die für einen unabhängigen tamilischen Staat im Norden und Osten des Landes kämpften. Dieser Konflikt hat mit Unterbrechungen fast 26 Jahre gedauert. Der Bericht konzentriert sich jedoch auf die letzte Phase von Januar 2009, als die Kämpfe intensiver wurden, bis Ende Mai, als die Regierungstruppen die LTTE besiegen konnten. Die meisten Informationen stammen von Augenzeugen, die sich während der Kämpfe in den „No-Fire-Zones“ aufgehalten haben.

Den vollständigen Bericht herunterladen:Report to Congress

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EU stellt Menschenrechtsverletzungen fest

22.10.2009

EU stellt Verletzung von 3 UN Konventionen durch Sri Lanka fest.

Im Zuge der weiteren Bewilligung der Zollvergünstigungen GSP plus hat die EU die Einhaltung der Menschenrechteskonventionen durch Sri Lanka seit dem 14. Okt. 2008 geprüft und in einem Bericht vom 19. Okt. 2009 Verletzungen oder nicht effektive Umsetzung der folgenden Konventionen festgestellt:

  • Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe
  • Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte
  • Übereinkommen über die Rechte des Kindes >><<

den vollständigen Berich herunterladen:REPORT

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