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SRI LANKA

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Berichte vom Bürgerkrieg 2009

12.09. Am 31.8.2009 ist der tamilische Journalist Jayaprakash Sittampalam Tissainayagam zu 20 Jahren Haft mit Zwangsarbeit verurteilt worden. Er ist der erste Journalist, der in Sri Lanka unter dem drakonischen Anti Terrorgesetz verurteilt wurde. Die "Journalists for Democracy in Sri Lanka" haben vor kurzem ein Video in Umlauf gebracht, das die Hinrichtung mehrerer nackter und gefesselter Personen durch sri-lankische Soldaten zeigt. Angeblich handelt sich beiden Opfern um Tamilen. Die Autenzität des Films ist schwer zu überprüfen. Amnesty International hat nach Veröffentlichung des Videos zum wiederholten mal zu einer internationalen Untersuchung der Vorgänge in den letzten Kriegstagen aufgerufen. NZZ
09.07. Das IKRK schließt auf Ersuchen der Regierung zwei Büros im Osten und zieht 150 Mitarbeiter ab. In Tricomalee hat das IKRK 30 000 Kriegsverletzte per Schiff in die dortigen Pflegestellen gebracht.
05.06. Die srilankische Marine hat ein ausländisches Schiff mit Hilfsgütern für Kriegsopfer beschlagnahmt, das von einer Unterstützungsgruppe der tamilischen Rebellen gecharterte Schiff war im April im britischen Ipswich gestartet. SZ
29.05. Am 27.5. hat der UN Menschenrechtsrat in Genf Colombos Kampf gegen die LTTE gelobt und eine internationale Untersuchung von Kriegsverbrechen ihrer Armee verhindert. Die Bundesregierung zeigte sich bestürzt. Sri Lankas Regierung sei es gelungen, die Sitzung "für ihre Propagandazwecke zu missbrauchen" sagte der deutsche Menschenrechtsbeauftragte Günter Nooke. Für die UN Hochkommissarin für Menschenrechte Navi Pillay,ist der Beschluß ein Rückschlag. Sie hatte zu Beginn der Sitzung eine "unabhängige und glaubhafte internationale Untersuchung" möglicher Kriegsverbrechen gefordert. FR,taz
28.05. Am 27. 5. fordert IKRK Präsident Jakob Kellenberger einen vollständigen Zugang für Hilfsorganisationen zu den Lagern der Vertriebenen in Sri Lanka. NZZ
24.05.Ban Ki Moon besucht Manik Farm wo zehntausende Flüchtlinge wie Gefangene gehalten werden und fordert ungehinderten Zugang zu Flüchtlingslagern. Er überflog die nordöstliche Region Mullaittivu und sah verwüstetes Terrain mit ausgebrannten Fahrzeugen, verkohlten Gebäuden und einer verlassenen Zeltstadt. Präsident Rajapakse wies Forderung zurück und will erst unter den 300.000 Flüchtlingen nach Kämpfern der Rebellen suchen
22.05. Menschnrechtsorganisationen befürchten Rachefeldzug paramilitätrischer Gruppen im Tamilengebiet. Es habe Entführungen tamilischer Kinder gegeben, teilweise wegen Lösegeldforderungen, teilweise wegen Verbindungen zur Tamil-Tiger Rebellen taz
20.05. Mehr als 200.000 Menschen drängen sich in riesigen Internierungslagern - quasi die gesamte Bevölkerung des 15.000 Quadratkilometer großen Rebellengebietes, viele von Ihnen sind durch Kugeln und Schrapnelle verletzt. taz
19.05.Sri Lanka Armeechef, Sarath Fonseka hat am Montag 18.5. den Krieg gegen die Liberation tigers of Tamil Eelam für beendet erklärt. Der Rebellenchef Velupillai Prabhakaran, der LTTE Geheimdienstchef Putto Amman und der Anführer der kleinen Marine der LTTE Soosai seien erschossen worden. als sie zu fliehen versuchten.Unter den getöteten LTTE Führern befinden sich laut dem Militär der Chef des politischen Flügels, Nadesan, der Polizeichef Ilango und ein ranghoher Militärkommandant, der unter dem Namen Ramesh bekannt war. Laut Armeescprecher wurde auch die Leiche von Prabhakarans ältestem Sohn Charles Antony gefunden. Tamilen Rebellen gestehen Niederlage ein. Blokadeaktionen tamilischer Demonstranten am Frankfurter Hauptbahnhof und Düsseldorfer Autobahn werden friedlich von der Polizei aufgelöst, Demonstranten drohen Ausweisung aufgrund § 54 des Aufenthaltsgesetz. NZZ
18.05."Die Schlacht ist an ihrem bitteren Ende" erklärt LTTE am Vortag im Internet. Offenbar hat LTTE Führer Selvarasa Pthmanathan die Nachricht verbreitet, die Waffen schweigen zu lassen um dem Feind keine Ausede mehr zu geben tamilische Zivilisten zu töten. Lt Armeeangaben konnten in den 3 Tagen vor der Kapitulation 50.000 Zivilisten die Kampfzone verlassen.Laut UNO waren bereits Ende April 115.000 Menschen aus dem Gebiet geflohen.UNO schätzt 7.500 Tote Zivilisten seit Jahresbeginn. Rote Kreuz beschreibt Lage im Kriegsgebiet als "unvorstellbare humanitäre Katastrophe" taz, NZZ
15.05.Nach Militärangaben sind 5000 Menschen aus dem Küstengebiet durch eine Lagune geflohen. Sowohl Militär als auch der UN Vertreter Amin Awad berichten, die Rebellen hätten auf die Flüchtenden geschossen. In dem von den Rebellen gehaltenen Küstenabschnitt bei Mullaitivu sollen sich noch 20000 Zivilisten aufhalten. Am Tag zuvor ist das gesamte medizinische Personal nach schweren Artillerieangriffen auf das einzige funktionierende Krankenhaus geflüchtet, in der Klinik blieben 400 schwerverletzte Patienten die dringend behandelt werden müssen. taz SZ
14.05.Am Mittwoch 13.5.09 sind mindesten 50 Menschen bei einem Artillerieangriff auf ein Spital getötet und etwa 60 weitere verletzt worden, sagte der oberste Vertreter der Gesundheitsbehörde in dem Gebiet Thurairaja Varatharajah. Am Dienstag 12.5.09 waren bei einem Artillerieangriff auf die Klinik 49 Zivilisten ums Leben gekommen.Die Regierung behauptet die Aussagen der Ärzte seien von den LTTE erzwungen worden, es habe keinen Beschuß gegeben. Armeesprecher Udaya Nanayakkara erklärt Radaraufnahmen belegen Artilleriebeschuß durch LTTE. IKRK meldet Tod eines Mitarbeiters. NZZ SZ
13.05. Am 11.5.09 scheiterten Versuche Großbritaniens, Frankreichs und Österreichs das Leid der Zivilisten vor den UN Sicherheitsrat zu bringen. taz
12.05. UN Sprecher Gordon Weiss erklärt in Colombo "Die große Anzahl der getöteten Zivilisten, darunter auch Hunderte Kinder am Wochenende, zeigt,daß die Befürchtung eines Blutbades Wirklichkeit geworden ist". Der Arzt V. Shanmugararanah berichtete daß fast tausend Zivilisten im Kriegsgebiet bei Artillerieangriffen ums Leben gekommen sind, allein 430 Menschen seien tot ins Krnkenhaus gebracht worden oder dort gestorben. Am Sonntag hätten zwei Wellen von Artillerieangriffen stattgefunden. SZ

TIME Video Civilians Caught in Sri Lankan Civil War

11.05. Bei einem Artillerieangriff der Armee sind nördlich von Mulliativu und in einer "No-fire-zone"am Sonntag 10.5.09 nach Angaben des Arztes V.Shanmugarajah fast 400 tamilische Zivilisten getötet und über 1200, andere Meldungen sagen 814 weitere Personen verletzt worden. Die LTTE spricht von 1200, andere Meldungen sagen 2000 getöteten Zivilisten. Mitarbeiter der staatlichen Gesundheitsbehörde im Kampfgebiet bestätigen 378 Tote bis zum Sonntagnachmittag, viele Tote lägen noch in den Straßen. Die UN schätzt 50000 Zivilisten auf einem 5 Quadratkilometer kleinem Rückzugsgebiet der LTTE. Es wird angenommen, daß die Rebellen diese Menschen an der Flucht hindern und als Schutzschilde mißbrauchen. Experten schätzen die Zahl der LTTE auf rund 200 Kämpfer von vormals 10000. Die UN Organisation Unosat veröffentlichte Satelitenaufnahmen aus dem Kampfgebiet die tiefe Bombenkrater in der von der Regierung ausgewiesenen "Schutzzone" für Zivilisten zeigen, die zwischen dem 15. und 19. April entstanden, in einem Zeitraum als sich zigtausend Zivilisten in dem winzigen Areal aufhielten. HRW erklärt am 8.5., Patienten, Ärzte und Zeugen belegten mindestens 30 Fälle von schwerem Beschuß auf Krankenhäuser und Feldlazarette. Colombo dementiert und wirft HRW Diskreditierung vor UN Menschenrechtsrat vor. UN Menschenrechtsrat beklagt"dramatischen Mangel an Transparenz und Rechenschaft" seitens der Regierung," Es gibt ein dringendes Bedürfnis für die Schaffung einer internationalen untersuchungskommission". Asienreporter Nick Paton von Channel4 und Kollegen werden in Trincomalee festgenommen nach Berichten über mangelnde Nahrungsmittel, zu wenig Wasser und fehlende Medikamente für die Kriegsflüchtlinge und sexuellen Mißbrauch in staatlichen Internierungslagern. NZZ, taz, SZ
04.05. Im Norden sind nach tamilischen Angaben am 2.5. mehr als 60 Zivilisten bei einem Granatenangriff auf ein Spital ums Leben gekommen, die Armee machte die Rebellen verantwortlich. NZZ
30.04. Am 29.4.erklärt der französische Außenminister Bernard Kouchner nach einem Treffen mit seinem britischen Amtskollegen beim srilankischen Außenminister Rohitha Bogollagama in Colombo sie seien mit ihren Bemühungen um eine Waffenruhe gescheitert. Der britische Außenminister David Miliband erklärte, daß mit der geforderten waffenruhe Zivilisten aus dem Kampfgebiet gerettet werden, nicht tamilische Kämpfer oder gar Rebellenchef Velupillai Prabhakaran. Die VN fordern bisher vergeblich eine Waffenruhe in dem Konflikt, um 50000 eingeschlossene Zivilisten in Sicherheit zu bringen. SZ, taz
29.04. Sri Lanka verweigert schwedischen Außenminister Carl Bildt die Einreise als er mit dem britischen und französischen Außenminister David Miliband und Bernard Kouchner als Mitglied einer EU-Vermittlermission in Sri Lanka zu Gesprächen mit der Regierung eintreffen wollte. Er kündigte die Abberufung des schwedischen Botschafters an. taz
28.04.Sri Lanka Regierungstruppen stellen bei ihrer Offensive gegen die tamilischen Rebellen den Einsatz schwerer Waffen ein. Damit solle die Zivilbevölkerung im Kampfgebiet geschont werden, teilte die Regierung am Montag in Colombo mit. Auf die von LTTE erklärte Waffenruhe gehe die Regierung nicht ein.taz
27.04.Eingekesselte LTTE bieten am 26.4. "humanitären" Waffenstillstand an, nur ein Waffenstillstand könne das Leiden zehntausender tamilischer Zivilisten im Rebellengebiet beenden, denn die Regierungstruppen würden unter Mißachtung internatonalen Rechts weiterhin Zivilisten angreifen und "Absichtlich" Lebensmittl und Medikamente zurückhalten, jedoch Regierung lehnt ab , Verteidigungsminister Gotabhaya Rajapakse hält LTTE vor Niederlage und sollen sich ergeben. Die USA kritisieren offen den "rücksichtslosen Beschuß" und meint damit sowohl die Regierungstruppen als auch die Rebellen. Die VN und die G-8Gruppe haben am 25.4. sowohl die Regierungstruppen wie auch Rebellen aufgefordert, die Zivilbefölkerung nicht zu gefährden. Die Regierung gibt die Zahl der sich noch im Kampfgebiet befindlichen Zivilisten mit 15000 bis 20000 an. Nach Angaben der LTTE sind es noch 165000, denen wegen der Abriegelungder der Hungertod droht. Nach VN Schätzungen sind noch 50000 Zivilisten eingeschlossen, mehr als 100000 Zivilisten seien bereits geflohen.SZ, taz, NZZ
25.04.Am 24.4 verkündet UN-Generalsekretär Ban Ki Moon die Entsendung einer humanitären UN-Mission in das Kampfgebiet im Norden des Landes. Am 25.4 sagte Menschenrechtsminister Mahinda Samarasinghe laut Nachrichtenagentur AFP in Colombo" Es gibt keine Notwendigkeit für die UNO Menschen von außerhalb dorthin zu senden" Die Regierung sei damit einverstanden, daß in Sri Lanka ansässiges UN-Personal das Gebiet besuchen dürfe, die Modalitäten müßten geklärt werden, momentan würden Kämpfe einen Zugang verhindern. In einem zwölf Quadratkilometer großen Gebiet nahe der Stadt Mullaittivu halten sich die restlichen Kämpfer der LTTE auf und halten nach UN Angaben 50000 bis 100000 Zivilisten gefangen, die zugleich vom Militär und einem Minengürtel eingeschlossen sind. Die Regierung spricht von 15000 bis 20000 Menschen. Nach inoffiziellen UN Angaben sollen seit dem 20. Januar 6432 Zivilisten getötet und 13946 verletzt worden sein. Auf die Botschaft Sri Lankas war im Bezirk Zehlendorf in Berlin von Unbekanten ein Brandanschlag verübt worden bei dem geringer Sachschaden entstanden ist.taz
24.04.Puleedevan Kumar Sprecher der LTTE erklärt "Die Menschen verhungern" im letzten Rückzugsgebiet der tamilischen Rebellen auf einem kleinen Küstenstreifen im Nordosten Sri Lankas. Die 'Zivilbevölkerung durfe das umkämpfte Gebiet nur verlassen, wenn vorher Verhandlungen mit der zivilen Anführern und der LTTE-Führung gebe. Der Cartitas-Direktor Pater T.R.Vasantheseelan habe bei einem täglichen Artillerieattake ein Bein verloren. Die heftigste Offensive erfolgte am 21.4., seit Wochenbeginn seien 1800 Menschen getötet und 3500 verwundet worden, 350 seien vor einigen Tagen vom IKRK evakuiert worden, weitere Versuche seien von der Marine vereitelt worden. Kumar bestätigte daß sich Daya Master und Kumar Pancharathnam alias George, Dolmetscher des politischen Anführers der LTTE S.P.Tamilslvan der im november 2007 getötet worden war sich ergeben hätten. Armeesprecher in Colombo erklären, daß am 22.4. bei einer Offensive mindestens 52 Tamilen-Rebellen und 38 Soldaten getötet worden seinen, weitere 84 Soldaten seien verletzt worden, als die Armee von der nördlichen Halbinsel Jaffna auf das GEbiet im Süden vorstoßen wollten, das von LTTE kontrolliert wird. Der Uno Sicherheitsrat hat die LTTE aufgefordert: "Wir fordern, daß die LTTE sofort ihre Waffen niederlegen und dem Terrorismus abschwören" sagte der derzeitige Präsident des Sicherheitsrates, Claude Heller in New York. Außerdem sollten die tamilischen Rebellen es ermöglichen, daß Zivilisten aus dem Kampfgebiet mit Hilfe der Uno in Sicherheit gebracht werden können. Der Sicherheitsrat warf den LTTE Kämpfern vor, Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzt zu haben. Gleichzeitig ermahnte er die Regierung in Colombo, sich an die internationalen humanitären Regeln über den Zugang von Hilfsorganisationen zu den Flüchtlingen zu halten. Die Vertreterin der USA, Susan Rice, sagte, daß die Rebellen wie die Regierungstruppen internationales Recht gebrochen hätten. Beide Seiten hätten auf Zivilisten geschossen, als diese die Sicherheitszone verließen. Eine formelle Erklärung des Sicherheitsrates scheiterte am Widerstand von China, Japan und Vietnam.taz, SZ, NZZ
23.04.Bisher hat die Regierung alle Flüchtlinge in Lagern in der rund 70 km südlich des Kampfgebietes gelegenen Stadt Vavuniya untergebracht, doch die Infrastruktur dort bricht allmählich zusammen. Die amerikanische Regierung veröffentlichte Satelitenaufnahmen der Region, auf denen rund 25000 dicht gedrängt stehende Zelte zu sehen waren und Befürchtungen zu bestätigen, das noch über 100000 Zivilisten in dem Gebiet ausharren. Die Regierungstruppen haben in den letzten Wochen keine Rücksicht auf Zivilisten genommen und dichtbevölkerte gebiete ununterbrochen mit Artillerie beschossen. Nach UN Angaben sind in den letzten 3 Monaten über 4500 Zivilisten getötet worden.NZZ
22.04.Am 18.5. stellt Armee der LTTE ein 24 stündiges Ultimatum, sich in dem Eingekesselten Gebiet nördlich Mullaitivu zu ergeben, Ein LTTE erklärt sie würden "darauf vertrauen,daß wir mit Hilfe der tamilischen Bevölkerung gewinnen werden". Fast 50000 tamilische Zivilisten flohen seitdem über die Frontlinie. Am 19. beginnt Armee neue Offensive zur Rückeroberung. Nach Angaben von Hilfsorganisationen sitzen immer noch 50000 bis 100000 Zivilisten in dem umkämpften Gebiet. IKRK befürchtet dramatische Erhöhung der zivilen Opfer.Laut Flüchtlingen schiessen LTTE Kämpfer auf jeden, der versucht zu entkommen. Laut Zeugenaussqgen hält sich Rebellenführer Prabhakaran im Kampfgebiet auf.NZZ
21.04.Sri Lanka Präsident Rajapaksa erklärt, daß sich am 20.4. 35.000 Zivilisten, nach anderen Meldungen 25000, vor den Tamilien-Rebellen der LTTE in Sicherheit gebracht haben. Nach tagelangen Kämpfen sei es srilankischen Regierungsruppen gelungen einen Erdwall im Nordosten der Insel zu durchbrechen, der der LTTE als Abschottung ihrer letzten Stellungen gedient hatte. Mittlerweile sei das Kriegsgebiet auf ein kaum 20 Quadratkilometer großes Stück Küste bei der Stadt Mullaitivu geschrumpft. Auf der webseite Tamilnet hieß es, das Militär sei in die sogenannte Sicherheitszone eingedrungen, es sei zu berfürchten, das dabei Hunderte Menschen getötet oder verletzt worden seien. Die Tamil Tigers werfen der Armee vor, sie bombardiere selbst in der "No-Fire-Zone" zivile Ziele und interniere fliehende Tamilen in "Konzentrationslagern". Die Regierung bezichtigt die Rebellen, sie würden sich unter die Zivilisten mischen und diese als Geiseln und Schutzschilde mißbrauchen. Internationale Hilfsorganisationen monieren, beide Parteien würden massiv gegen internationales Recht verstoßen. Das IKRK meldete, seine Mitarbeiter seien inzwischen am Ende ihrer Kräfte. Nach Schätzungen der VN sind noch immer 100000 Zivilisten zwischen den Fronten gefangen.taz, SZ
18.04.Am 14.4.ist der mutmaßliche Großbritanien-Chef der LTTE Arumachalam Chrishanthkumar wegen terroristischer Aktivitäten verurteilt worden, er soll Rebellengruppen in seiner Heimat mit Material zur Bombenherstellung, darunter Geräte zur Funk- und Satelitenübertragung versorgt haben.NZZ
16.04.Nach zweitägiger Feuerpause zum Neujahrsfest hat Sri Lanka Armee gestern ihre Operationen wieder aufgenommen.taz
14.04. Ab 10.4. 0:00 Uhr hat die Regierung mit einer zweitägigen Feuerpause zum tamilischen Neujahrsfest auf internationalen Druck reagiert. Die LTTE wies die "Einstellungen der Offensivaktionen" als "beleidigende Feiertagsdiplomatie" zurück und verweist auf Artillerieattacken der Armee nach Beginn der einseitigen Waffenruhe. Gleichzeitig starben 5 Menschen bei einem Überfall, der der LTTE zugeschrieben werden.taz
09.04. Nach Angaben der VN werden 50000 Zivilisten von den Tigern an der Flucht gehindert. Den Aufständischen dienen sie als menschliche Schutzschilde.SZ
07.04.Am 6.4. teilt das Verteidigungsministerium mit, verbleibende Positionen der LTTE auf einer Fläche von einem Quadratkilometer im Mullaitivu Distrikt eingeschlossen. LTTE Kreise teilen mit, die Rebellen verteidigen sich weiterhin gegen Angriffe. Hilfsorganisationen schätzen, daß ca. 150000 Zivilisten eingeschlossen sind.taz
04.04. Am 3.4.haben die Regierungstruppen nach eigenen Angaben 34 tamilische Rebellen getötet, die meisten bei Gefechten nahe Puthukkudiyruppu.taz
02.04.Am 31.3 hat Präsident Mahinda Rajapaksa in Colombo die Forderungen der tamilischen Rebellen nach einem Waffenstillstand entschieden zurückgewiesen, ein derartiger Schritt würde es der LTTE erlauben sich neu zu gruppieren.taz
24.03.Am 24.3. wurde in Jaffna die Redaktion der Tageszeitung Uthayan mit einer Handgranate angegriffen. Durch die Explosion wurde ein Polizist verletzt und erheblicher Sachschaden angerichtet. Die tamilischsprachige Zeitung hatte Bilder von getöteten Kindern gedruckt. Die Regierung in Colombo hatte alle Medien aufgefordert, keine Berichte über zivile Opfer der Kämpfe zu publizieren.le monde diplomatique
18.03. Am 17.3. hat die Regierung die Forderungen der EU nach einem Waffenstillstand zurückgewiesen.taz
13.03. Am 13.3.sagte die UN - Hochkommissarin für Menschenrechte Navi Pillay, die VN gehen Hinweisen nach, die auf Kriegsverbrechen hindeuten, die Regierung habe wiederholt Gebiete im Nordosten beschossen, die als Schutzzonen für zivilisten ausgezeichnet gewesen seien. Umgekehrt gebe es Berichte, daß die Rebellen die Bevölkerung als menschliche Schutzschilde missbrauche und Menschen bei Fluchtversuchen erschieße. In einem vertraulicher EU-Bericht heißt es "Trotz eines konstanten starken Dementis der Regierung Sri Lankas gibt es überwältigende Beweise, dass beide Konfliktparteien verantwortlich für Schusswechsel in den von der Regierung ausgewiesenen "Sicherheitszonen" sind". Der Bericht zitiert UN Zahlen, wonach alleine zwischen dem 20.1. und dem 5.2. mehr als 1000 Zivilisten getötet wurden.reuters
11.03. Ein Selbstmordattentäter hat in der Stadt Akuressa sich in die Teilnemer einer Prozession zu Ehren des Propheten Mohamed gemischt und in die Luft gesprengt, dabei mindestens 13, nach anderen Meldungen 15 Menschen getötet und 40 verletzt. Unter den Teilnehmern befanden sich 6 Minister, Post- und Telekommunikationsminister Mahinda Wijesekara wurde verletzt in die Klinik gebracht.SZ, taz
09.03.Am 7.-8.3. hat die Armee nach offiziellen Angaben mehr als 100 tamilische Rebellen getötet bei dem Versuch, die Linien der Streitkräfte im Bezirk Mullaittivuzu durchbrechen. Ebensoviele seien verletzt worden.taz
05.03.Am 5.3. verlautete aus Regierungskreisen, das für Zivilisten zwei Flucht-Korridore im Tamilen Kampfgebiet geöffnet werden, "Eine Route wird nach Norden an Challai vorbei und die andere südlich vorbei an Mullaittivu Stadt führen". Dem Roten Kreuz sei eine Erlaubnis erteilt worden, den Flüchtenden zu helfen.reuters
27.02. Am 26.2.09 ist der Journalist N.Vidyatharan der Zeitung Sudar Oil in der Nähe Colombos verschleppt worden. In jüngster Zeit sind in Sri Lanka mehr als 20 Journalisten getötet worden.taz
25.02. Die Regierungstruppen haben nach eigenen Angaben nach heftigen Gefechten die Stadt Pudukudirippu erobert.taz
24.02. Am 23.2. fordern die LTTE die Uno, die EU , die USA, Japan und Norwegen auf eine sofortige Feuerpause zu vermitteln. Sie unterstreichen die Forderung nach einem unabhängigen tamilischen Staat und wollen ihre Waffen nicht abgeben. Ein Armeesprechern erklärt, die Rebellen müssen erst ihre Waffen niederlegen.Die EU rief die Außenminister der EU Staaten zu Friedensverhandlungen auf. "Eine militärische Niederlage der LTTE würde nur die Notwendigkeit unterstreichen, eine politische Lösung zu finden, um einen dauerhaften Freiden zu sichern".SZ, NZZ
21.02. Am 20.2. hat die LTTE zwei Überraschungsangriffe auf die sri-lankische Hauptstadt Colombo geflogen. Nach Militärangaben wurden die beiden leichten Kampfflugzeuge abgeschossen, eines davon sei auf ein Regierungsgebäude gestürzt, wobei eine Person getötet und 43 verletzt worden seienNZZ
17.02. Am 17.2.sagte der Leiter von UNICEF in Sri Lanka, Philippe Duamalle "Wir haben eindeutige Hinweise, dass die Rebellenorganisation LTTE die Rekrutierung von Kindern verstärkt und dass sogar 14-jährige zu Soldaten gemacht werden, diese Kinder sind in akuter Gefahr und ihr Leben ist beroht" UNICEF hat nach eigenen Angaben bereits die Fälle von 6000 Kindern dokumentiert, die zwischen 2003 und 2008 von den Aufständischen rekrutiert wurden, 3500 ehemalige Kindersoldaten seien unterstützt worden. Die UN-Vertretung in Colombo beschuldigt unterdessen die tamilischen REbellen der LTTE, Zivilisten mit Gewalt an der Flucht aus den umkämpften Gebieten imNorden zu hindern, darunter 15 UN-Mitarbeiter und 75 ihrer Angehörigen. Der Leiter der "Tamilischen Wohlfahrtsorganisation" Veluillai Sivanadiyar beschuldigte die VN der Parteinahme für die Regierung.epd
13.02. Am 12.3. erklärt ein Militärspecher einen zwölf Kilometer langen Küstenstreifen als neue "Schutzzone", in den bereits viele Einwohner vor den Kämpfen geflohen sind. Die bisherige Schutzzone habe ich als ineffektiv erwiesen. Die LTTE und die Streitkräfte werfen sich gegenseitig vor Zivilpersonen in dem zur Schutzzone erklärten Gebiet angegriffen zu haben.NZZ
11.02. Am 10.2. teilte der IKRK- Dlegierte in Colombo, Paul Castella mit, das am 9.2.09 ein behelfsmäßig eingerichtetes Spital in Putumattalan von Artillerie beschossen wurde und 16 Pationten getötet wurden, es sei "schockierend, daß Patienten nicht den Schutz bekommen, auf den sie ein Recht haben".NZZ
10.02. Am 9.2.hat eine Selbstmordattentäterin mindestens 23 Menschen getötet und Dutzende verletzt, als Sie kurz vor einer Leibesvisitation ihren Sprengsatz zündete.Unter den Toten sind 15 Armeeangehörige und acht tamilische zivilisten, unter ihnen auch Frauen und Kinder.Der Anschlag ereignete sich in einem massenhaften Esodus von zivilisten aus dem Rebellengebiet, bereits 20000 Menschen hätten deas 150 Quadratkilometer große Territorium der LTTE verlassen, geschätzte 200000 Zivilisten sind noch in der Kampfzone. vor wenigen Tagen hinderte die regeierung einen UN Konvoi daran, Hilfsgüter ins Kriegsgebiet zu liefern, da das Welternährungsprogramm der UN versäumt hätte einen Übergabeort für Medikamente und Lebensmittel im Konfliktgebiet zu benennen.SZ
09.02. Bei Luftangriffen auf ein Krankenhaus im Nordosten sind nach Angaben der LTTE 61 Patienten getötet und zahlreiche verwundet worden. Laut Rotem Kreuz sei die Klinik dagegen zuvor evakuiert worden. Die Regierung hat die humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung nach eigenen Angaben eingestellt, da es kein sicheres Gebiet mehr gebe. Nach LTTE Angaben wurden 180 Zivilisten getötet. Das Verteidigungsministerium teilt hingegen mit, die Armee habe mehrere LTTE Stellungen zerstört und 15 Rebellen getötet.Am 6.2.wurden nach Armeeangaben im Nordosten bei einem bombenangriff 11 Aufständische getötet. In der Region Mullaittivu drängte die Armee laut dem Verteidigungsministerium einen Angriff der Rebellen zurück.taz, NZZ
07.02. Am 5.2. hat das Europaparlament die Rekrutierung von Kindern durch die LTTE scharf verurteiltNZZ
06.02. Präsident Mahindy Rajapakse hat laut britischen BBC 250000 Zivilisten freies Geleit zugesichert, die im nördlichen Bürgerkriegsgebiet zwischen die Fronten von LTTE und Armee geraten sind. Am 6.2.hat Ministerpräsident Wickremanayake an einer Parlamentssitzung den tamilischen Rebellen ein Amnestieangebot gemacht, wenn sie sich bedingungslos ergeben. Zuvor hatte Vereidigungsminister Rajapakse in einem Zeitungsinterview gesagt, nur vollständige und bedingungslose Kapitulation der LTTE würde akzeptiert und wies damit Vermittlungsangebote der EU, der USA und anderer Länder zurück. Die Regierunglehnt auch einen humaitären Waffenstillstand ab.taz, NZZ
05.02. Am 4.2. erklärte VN Sprecher Gordon Weiss das das letzte funktionierende Krankenhaus in Puthukkudiyiruppu von Streubomben getroffen wurde. "Wir haben große Angst um die Sicherheit unserer -Mitarbeiter und Familien" .Das Krankenhaus war weitgehend leer, nachdem es bereits am 31.1.- 1.2. von Artillerie beschossen worden war. Dabei waren mindestens 9 Menschen getötet worden.taz
04.02. Die Armee hat nach eigenen Angaben einen wichtigen Bunker eingenommen, der als Rückzugsort des LTTE Chefs Velupillai Prabhakaran sein soll. Es seien 20 Rebellen getötet worden, aber nicht Prabhakaran.taz
03.02. Am 2.2. erklärt das IKRK Deligationleiter Paul Castella in Colombo, daß im umkämpften Nordosten ist ein Krankenhaus in Puthukkadiyiruppu mit Artilleriefeuer innerhalb 24 Stunden drei Mal beschossen worden ist. Neben der Küche und der Kapelle schlugen Sprengkörper auch im Krankensaal ein . Dabei starben mindestens 9 Menschen, weitere 20 wurden laut IKRK verletzt, darunter Patienten und deren Angehörige.. Ein IKRK VErtreter erklärt, das Spital sei inerhalb weniger Wochen zum 2. Mal getroffen worden. Die Armee macht die LTTE für den Zwischenfall verantwortlich.SZ, NZZ, taz
02.02. Am 1.2.droht Verteidigungsminister Mahinda Rajapaksa in einem Interview der Zeitung Sunday Island mit der Ausweisung der Botschafter Deutschlands Weerth und der Schweiz Ruth Flint "Sie werden davongejagt", falls sie den Tamilischen Rebellen "einen zweiten Wind" geben würde. Neben den Botschaftern nannte er auch die Fernsehsender CNN, BBC und al-Dschasira. Am 31.1. erreichten nur gut hundert Menschen vor Ablauf einer von der Regierung gesetzten Frist aus den letzten umkämpften Gebieten sichere Gebiete. Laut Regeirung mißbrauchen die Rebellen noch rund 250000 Flüchtlinge als menschliche Schutzschilde.SZ, taz
31.01. AM 30.1. sind nach LTTE Angaben mindestens 28 Zivilisten getötet und weitere 60 Zivilisten verletzt worden. Regierung wirdft der LTTE vor, Zivilisten im Kampfgebiet als menschlich Schutzschilde zu mißbrauchen.NZZ
28.01. In einer Mitteilung forderte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon "dem Schutz und Wohl von Zivilisten - eingeschlossen humanitären Helfern - sofortige und Absolute Priorität zu geben.FAZ
27.01. Am 26 .1.erklärt ein Militärsprecher, die LTTE würden jetzt auch aus den Dörfern vertrieben, nachdem am Vortag die Stadt Mullaittivu eingenommen wurde. Die LTTE Kämpfer flohen in den Dschungel westlich der Stadt und kontrollieren nur noch ein 300 Quadratkilometer großes Gebiet. Vor ihrer Flucht hatten die Rebellen einen Staudamm gesprengt und die Umgebung der Stadt überflutet um den Vormarsch der Regierungsarmee zu verzögern. Hilfsorganisationen zufolge befinden sich etwa 200000 Menschen auf der Flucht vor den Kämpfen.SZ, taz
26.01.Am 25.1 rückten Regierungstruppen von Süden in die Stadt Mullaittivu ein, wie Armeechef Sarath Fonseka im Fernsehen erklärte, der Krieg sei "zu 95 Prozent beendet". Die Truppen seien mit Booten bis an den westlichen Rand von Mullaittivu vorgedrungen.NZZ, taz
23.01.Am 22.1.09 berichtet BBC, daß die Armee nach eigenen Angaben das Hauptquatier der LTTE im Bezirk Mullaitivu eingenommen habe und in teils unterirdischen Räumen Kartenmaterial mit wichtigen Armeestützpunkten gefunden habe.SZ
22.01.Am 22.1. werfen die VN den tamilischen Rebellen Menschenrechtsverletzungen vor, da die LTTE UN-Mitarbeitern und ihren Angehörigen das Verlassen der Kampfzone im Norden nicht gestatten. reuters
21.01. Bei Artilleriebeschuss durch die Armee im Nordosten sind nach Angaben der LTTE 17 Zivilisten getötet worden, mehr als 50 Zivilisten sein bei dem Beschuß im Distrikt Mullaitivu verletzt worden, darunter zahlreiche Kinder. Bei einem Bombenanschlag in der Stadt Batticaloa im Osten wurden am 21.1 ein Polizist getötet und zwölf weitere Menschen verletzt, darunter vier Schulkinder. Die Polizei teilte mit, die ferngezündete Bombe sei auf einem Fahrrad versteckt gesesen das in der Nähe des Polizeipräsidiums abgestellt gewesen war. dpa
19.01. Am 18.1. erklärte ein Militärsprecher, ein Stützpunkt der LTTE im Dorf Maruthampuvel sei eingenommen worden
15.01. Am 12.1. hat der deutsche Botschafter in Sri Lanka Jürgen Weerth bei der Beerdigung des getöteten Zeitungsredakteurs Lasantha Wickrematunga in einer kurzen Grabrede angemerkt, die Diplomaten hätten es versäumt, sich früher für Medienfreiheit in Sri Lanka einzusetzen "Heute ist der Tag, an dem einer sprachlos bleibt" sagte Weerth"heute ist es zu spät", eine "wichtige Stimme der Wahrheit"sei verloren gegangen. Am 14.1. wurde Botschafter Weerth ins Außenministerium bestellt, bei dem Gespräch habe Außenminister Palitha Kohona "seinen Unmut und seine Bedenken" zum Ausdruck gebracht, sagte ein Regierungsvertreter. Wickrematunga wurde von unbekannten erschossen, Sri Lankas Regeierung streht im Vedacht, an dem Tod des journalisten der Zeitung Sunday Leader beteiligt zu sein.taz
14.01. Es wird berichtet, daß die LTTE in ihrem kontrollierten Gebiet alle Jungen und Mädchen rekrutiert,die älter als 14 Jahre sind US Department of State Report to congress
10.01. Am 9.1. hat nach Erklärung des Präsidenten Rajapakse die Armee den strategisch wichtigen Elefantenpass erobert. In Trincomalee kamen 7 Insassen eines Minibusses bei einem Bombenanschlag ums Leben, darunter 3 Angehörige der Luftwaffe wofür die Sicherheitskräfte die LTTE verantwortlich macht. Laut LTTE nahen Kreisen wurde östlich von Kilonochchi am Vortag durch Artilleriebeschuß des Militärs mindestens 7 Zivilisten getötet.taz, SZ
09.01. In Colombo protestierten zahlreiche Bürgerrechtler und Medienvertreter gegen den Mord an einem prominenten Journalisten. Der 51-jährige Redakteur der Zeitung "Sunday Leader" war am Vortag in einem südlichen Vorort der Hauptstadt von Unbekannten erschossen worden. Der "Sunday Leader" hatte in den vergangenen Wochen mehrfach kritisch über die Militäroffensive gegen die LTTE berichtet.dpa
08.01. Am 8.1. wurde der Ort Pallei am Eingang der strategisch wichtigen Halbinsel Jaffna von Truppen eingenommen sagte ein Militärsprecher. Seit dem 6. rücken Soldaten von Norden und Süden auf die Landzunge vor. Militärflugzeuge hätten auch zwei große Schiffe der Rebellen östlich des Elefantenpasses zerstört. Über Opfer oder Verletzte sei nichts bekannt.reuters
07.01. Am 6.1 ist ein Brandanschlag durch maskierte und bewaffnete Männer auf die Zentrale des privaten Fernsehsenders MBC Network in Colombo verübt worden. Der srilankische Journalistenverband macht die Regierung dafür mitverantwortlich. In den letzten Wochen ist es wiederholt zu Übergriffen auf Journalisten gekommen,denen unpatriotische Berichterstattung vorgeworfen. Da Online Magazin TamilNet berichtet, daß am Wochenende bei Vorstößen der Regierungstruppen ins Rebellengebiet der Geheimdienstchef der Tamilen Shanmuganathan Ravishankar, genannt "Oberst Charles" bei einer Esplosion seines Autos ums Leben gekommen sei. Ein Sprecher der Verteidigungsministeriums sagte, er könne auch bei Kämpfen ums Leben gekommen sein, bei denen nach Militärangaben 36 Kämpfer der LTTE starben. Am 7.1 sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums, das Kabinett habe die LTTE wieder als Terror-Gruppe eingestuft, da sie Zivilisten nicht aus den Gefechtsgebieten lasse. Die Regierung hatte die Einteilung 2002 als Teil eines Waffenstillstands aufgehoben.taz,NZZ,SZ,reuters
06.01. Am 5.1. haben Regierungstruppen eine weitere strategisch wichtige Stadt Oddusudan eingenommen, wie ein Militärsprecher mitteilte.NZZ
05.01. Kampfflugzeuge griffen einen Seestützpunkt der LTTE im Norden an, während Hubschrauber Stellungen der Rebellen an Land beschossen. Nach Armeeangabe sei man fast am Elefanten-Paß angelangt und stehe wenige km vor der Hafenstadt Mullaitivu. Am 3.1 explodierten den zweiten Tag in folge ein Sprengsatz in Colombo, wobei mindestens 3 Menschen verletzt wurden.SZ, taz
03.01. Am 2.1. hat Präsident Mahinda Rajapakse in einer Fernsehansprache erklärt, die Armee habe die tamilische Rebellenhochburg Kilinochchi erobert, er sprach von einem "unvergleichlichen Sieg". Ein Selbstmordattentäter auf einem Motorad tötete mindestens 2 Personen, 30 weiter wurden verletzt als er sich in der Nähe des Luftwaffen -Hauptquatiers in die Luft sprengte.NZZ,taz,
02.01. Am 1.1. teilte das Verteidigungsministerium mit, die Stadt Paranthan die bislang unter Kontrolle der LTTE stand sei eingenommen und ein Nachschubweg nördlich der Stadt Kilinochchi gekappt. Bei den Kämpfen seien 50 Rebellen getötet und mehr als 100 verletzt worden.SZ

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