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In einer Scene des Films badet eine nackte Mutter mit ihrem Sohn, eine Sequenz die dazu führte das die PPB den Film ursprünglich in die Kategorie „nur für Erwachsene“ eingestuft hat. Das Kind, das die Rolle in dem Film gespielt hat und die Mutter wurden von CID festgehalten und über den Produktionsprozess der Szene befragt. Die Besetzung und das Aufnahmeteam wurden ebenfalls befragt. In einem Telefoninterview eines Journalisten wurde erwähnt, daß der wahre Grund, daß der Film verbannt wurde nichts mit der Nacktheit zu tun hat sondern, der Film ruft Fragen auf nach der dunklen Unterwelt von Colombos Leben in den Hauptrollen Prostitution und Korruption.

Die Intervention des Kulturministers fordert die Unabhängigkeit der PPB heraus als alleinige Schiedsstelle für öffentliche Aufführungen von Filmen und anderer künstlerischer Werke in Sri Lanka. Die November Gruppe, eine Vereinigung von Bürgern mit Interesse an Kulturellen Belangen und Freiheit der Meinungsäußerung sagt:

„Wir, die Bürger dieses Landes und ihre Behörden müssen beachten,
das Sri Lanka ein Mitglied der Konventionen über Zivile und Bürgerliche Rechte ist;
darin enthalten ist der gut bekannte Artikel 19,
die Regierung sollte nicht dagegen verstoßen und viel wichtiger sie muß aktiv die Rechte des Bürgers schützen,
Zugang zu Informationen, Kommunikation und sprachlichen Anwendungen zu erhalten.“

Erfahrene Filmemacher Sri Lankas einschließlich Dr. Lester James Pieris, Wasantha Obeysekera, Dharmasena Pathiraja, Dharmasiri Bandaranayake und Prasanna Vithanage sprachen sich für die Erlaubnis der Filmvorführung aus.

Während der Anhörung der Anwendung der fundamentale Rechte initiiert von Asoka Handagama die den Beschluß der Regierung herausfordert, die Filmaufführung von Aksharaya zu untersagen, bemerkte der Chefjurist der Film zeige die Justiz in einem schlechten Licht und nach Berichten bedrohte er Handagama und seine Kollegen im Gericht in dem er sagte „sie sollen mit Bewachern gehen“. Der Direktor sagte die Regierung versucht den Film zu untersagen als Teil einer generellen Linie: „ verbieten jeder politischen und sozial sensitiven Themen“ Die Fundamentalen Rechte" wurden vom Gericht beiseitegeschoben. Der Direktor kam unter Kritik für seine früheren anti Kriegs bezogenen Projekte. Ein anderer Filmemacher Vimukthi Jayasundara erwäht zur Zensur von Aksharya:

„…macht klar das jede Kritik an den Regierungsbehörden oder
die Herausforderung der sogenannten kulturellen Buddistischen Establishment verboten wird….
Einige Leute haben irrtümlicherweise nachempfunden das das
Militär einige legitime Bedenken gegen Antikriegsfilmen hat,
aber es ist klar dies ist tatsächlich die Meinungsfreiheit der Künstler und Filmemacher ist“

Das wöchentliche Fernsehdrama Sudu Kapuro Pethi (‚weißer Kampher) hatte Dialoge mit Bezügen auf Soldaten (Teil eine Konversation/Wortgeplänkel zwischen zwei fiktiver Karakteren) wude im September 2006 während der Sendung unterbrochen. Die Serie wurde dann von der Sri Lankan Rupavahini Corporation suspendiert. Der Vorstand der SLRC berichtete, das die Sendung die Streitkräfte beleidigt hätte.