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Im Kontext des Konfliktes

Ermordung des Journalisten Subramaniyam Sugirdharajan

  • Subramaniyam Sugirdharajan, ein Journalist und Einwohner der Hafenstadt Trincomallee wurde nach Berichten am 24. Januar 2006 um 6 Uhr von nicht identifizierten Männern auf Motorrädern beschossen und getötet.Subramaniyam Sugirdharajan hatte Photographien und Reportagen mit Kritik an der Armee und der Karuna Fraktion in der Tamilischen Zeitung Sudat Oli veröffentlicht. Diese Photographien von fünf männlichen Tamilischen Studenten die am 2. Januar 2006 in Trincomallee getötet wurden hat geholfen, die orginalen offizeillen Berichte zu Bestreiten, daß sie bei einer Granatenexplosion getötet wurden.

Jaffna Medienvertreter unter Bedrohung

  • In diesem Zusammenhang spielen die Medien im Norden eine besondere bedeutende
    Rolle in der Berichterstattung über Menschenrechtsverletzungen.
Seit der Ermodung von Mylvagaman Nimalarajan (ein Mitarbeiter der BBC) im Oktober 2000
ist es zunehmend schwerer unabhängige Medienberichte zu finden.
Die BBC hat keinen Reporter mehr in Jaffna.
The Uthayan (Dawn) eine in Jaffna angesiedlte Tageszeitung wurde verschiedentlich angegriffen.
Der Grund ist nach Berichten die politische Motivierung und
die Verbindung der Zeitung zur vermutlichen Tamilisch nationalistischen Haltung.
Sieben Medienmitarbeiter wurden seit Anfang Mai 2006 in Jaffna getötet, vier von diesen arbeiteten bei der Uthayan.
Das Uthsaya Büro wurde am 2. Mai 2006 von Männern mit Gewehren auf Motorrädern angegriffen und in
Abwesenheit der Journalisten nach denen sie suchten töteten sie zwei Bürokräfte, Suresh Kumar und Rajiv Kumar.
Am 29.April 2007 wurde Selvaraja Rajivaram ein junger Uthayan Journalist
in der Nähe seines Büros in Jaffna erschossen………
Am 16. August 2006 wurde Sathasivam Baskaran ein Auslieferungsfahrer der
Uthayan Zeitung nach Berichten von Unbekannten mit Gewehren erschossen,
als er in einem klar mit Uthayan gekennzeichenten Fahrzeug in einer Unterbrechung
der Ausgangssperre Zeitungen im von der SLA kontrolliertem Gebiet ausfahren wollte.
Am 21. August 2006 wurde Sinnathamby Sivamarajah Manager Direktor der in
Jaffna angesiedelten tamilischsrachigen Namthu Eelanadu Zeitung und
früheres Mitglied des Parlamentes vor seinem Haus in Jaffna erschossen innerhalb der
vom (SLA) Sri Lanka Armee kontrollierten Hochsicherheitszone.
Am 2. August 2007 wurde Sahathevan Deluxshan 22, Medienstudent an der
Jaffna Universität für Medienrecherche und Training Zenter und TeilzeitJournalist in Jaffna erschossen.

Ungesetzliche Tötungen in Colombo und Vavuniya

Sampath Lakmal de Silva ein freiberuflicher singalesicher Journalist,
spezialisiert auf Verteidigungsfragen wurde nach Berichten am 2 Juli 2006 von Unbekannten erschossen.
Er wurde drei km von seinem Haus in Dehiwela, Colombo tot aufgefunden.
Sampath Lakmal de Silva arbeitete an einem Bericht über den
Konflikt zwischen der Regierung und der LTTE für die Wochenzeitung Sathdina.
Zwei SLA Angehörige einschließlich eines Leutnants und ein Nachrichtenoffiziers wurden von der Dehiwela Polizei inhaftiert,
aber später auf Druck der Armee wieder freigelassen.
Im August 2007 wurde Rupa de Silva,Sampath Lakmal de Silva´s Mutter
von einem unbekannten CID Beamten mit dem Tode bedroht.
Am 16. April 2007 wurde Sabash Chandraboas (oder Chandrabose) 32, männlich,
Poet und Editor der handschriftliche tamilischen Monatszeitschrift Nilam (The Ground) und
freiberuflicher Mitarbeiter des MagazinsTamil World aus London
nach Berichten von Unbekannten in seinem Wohnort Vavuniy erschossen .

Verschwindenlassen von Journalisten

Subramanium Ramachandran 37,wird vermißt seit 15. Februar 2007.
Er arbeitete als Vadamarachchi Reporter für die tamilsprachige Tageszeitung Yal Thinakkural und Valampuri seit 2001.
Reporter ohne Grenzuen berichten „er wird vermißt nach einem Bericht, über die
Beteiligung eines Geschäftsmannes und eines Beamten mit illegalem Handel mit Sand.
Vadivel Nirmalarajan ein Korrekturleser der Zeitung Uthayan wird seit 17. November 2007 vermisst.
Nach einem Bericht von „Reporter ohne Grenzen: „es wird gedacht, daß er von Mitgliedern der EPDP
in der Nähe Navalar Road Railway entführt wurde, nach einer Nachtschicht als Redakteur in der Zeitung"

LTTE Verletzungen

Am 12. August 2005 wurde die Journalistin Relangi Selvarajah und ihr Ehemann in Bambalapitiya, Colombo von unbekannten erschossen.
Relangi Selvarajah arbeitete als Fernsehansagerin bei Sri Lanka Rupavahini Corporation (SLRC)
und als Journalistin mit der Sri Lanka Broardcasting Corporation (SLRC).
Eine Reihe von Berichten behaupteten die Verantwortung der LTTE.
Sie war Assoziiert mit der People Liberation Organisation of Tamil Eelam (PLOTE)
einer rivalisierenden Gruppe der LTTE.

Karuna Fraktion

Die Karuna Fraktion hat, so wird berichtet, die Auslieferung der Sudar Oli und Thinnakkural
in Batticoloa, Trincomalee und im Ampara District (im Osten) seit zuletzt Januar 2007 gestoppt.
Die englischsprachige Daily Mirror berichtet über Bedrohungen ihrer Zeitung im Jahr 2007
in Verbindung mit ihrer Berichterstattung über die Rekrutierung von Kindersodaten und anderer
Menschenrechtsverletzungen durch die Karuna Fraktion im Osten.
Am 22. Oktober 2006 wurden 10 000 Ausgaben der Virakesari verbrannt
von einer Gruppe von 10 – 15 bewaffneten Männern,
die ein Fahrzeug das die Zeitungen transportierte in der Nähe Kiran Batticola stoppten.
Berichte vermuten,daß die bewaffneten Männer von der Karuna Fraktion seien.
Im Januar 2008 erhielt Amnesty International Berichte, daß bewaffnete Kader der TMPV im Batticaloa Distrikt aktiv seien.
Der UN Generalsekretär hat die Tatsache vor den Sicherheitsrat gebracht,
daß die TMPV Kinder rekrutiert hat die von der LTTE freigelassen wurden.

Regierung

Die Auswirkungen der Zensur in Sri Lanka ist erschwert durch staatliche Kontrolle verschiedener Medien. Der Staat beherrscht verschiedene Medien, einschließlich Radio und Fernsehen. Die Associated Newspapers of Ceylon Limited (genannt Lake House) wird von der Regierung kontrolliert. Lake House hat eine außerordentliche Breite mit über 20 Puplikationen in den drei Hauptsprachen und hat weite Verbreitung und Reichweite.
Sanjana Hattutowa die einen Artikel geschrieben hatte mit dem Titel „ Ich bin ein Feind des Staates“ im "Daily Mirror“ am 23. Mai 2007 kommentierte:
„Die Anschuldigungen werden zunehmend gemacht von denjenigen in der Regierung,
so daß Zivilgesellschaft und Rechteaktivisten sich in
gutem Glauben die Frage stellen, Feinde des Staates zu sein.
Gebrandmarkte Verräter und Ausgestoßene, Aktivisten haben in den vergangenen Jahren nicht allein angesichts der feindlichen Regierung,
sondern in zunehmenden Maße wegen der feindlichen Gesellschaft im Süden die Informationen im öffentlichen Raum zurückhält,
so daß die Aktion dieser Regierung ernsthaft die Demokratische Struktur beschädigt hat,
nicht verstehend warum sie in der Opposition stehen ….diese Regierung unterstützt und schafft den Terror den sie bekämpft“

Ein Beispiel ist die Art wie Präsident Mahinda Rajapaksa während einer Kabinettsitzung im November 2007 angeblich einen Internet News Service Lanka E-News beschreibt als nicht besser als die LTTE. Es wir berichtet, das am 1. Februar 2006 der Sekretär der JVP, ein Koalitionspartner der Regierung den Chefredakteur des Sunday Leaders, Lasanatha Wickrematunge als Verräter bezeichnet und daß er mit der LTTE konspiriert. Der Niedergang des Ausdrucks abweichender Meinung in ein „Verräter“ sein hat Echos in der Art wie die LTTE geschichtlich gehandelt hat mit Kritik an ihrer Sicht. Prof. Uyangoda ein Akademiker der Colombo Universität kommentierte die gegenwärtige Bezeichnung der Kritik an der Regierung als LTTE Unterstützer oder „Verräter“:

„Spiegelabbildung der LTTE insbesondere im Bereich der Menschenrechte
und humanitären Belange zu sein ist selbszerstörerisch und selbstschädlich
für die Regierung. Es behindert die Regierung von höheren Grad der Moral zu seien“

Kulturelle Gesichtspunkte

Am 8. Dezember 2005 führen Studenten des Heilige Familien Konvent in Kalatara ein Anti – Kriegsdrama genannt: Doothikavo (unaufhörliche Aufgabe) im Lionel Wendt Theater in Colombo auf. Kurz nachdem Sie öffneten, erhielt der Spiel – Direktor und der Vorstand des Heilige Familien Konvent, Schwester Deepa Fernando ernste Bedrohungen. Ein Brief datiert vom 12. Dezember 2005 zirkulierte, in dem gefordert wurde, das das Spiel geändert werden solle in der Form, daß Prabhakaran, Führer der LTTE als „Terrorist“ sei. Auszüge des Drohbriefes die von der Veedlay Bandara Gruppe geschickt wurden beinhaltet:

„ Warnung im Namen des Friedens!
Das Haupthindernis, den jahrzehntealten Konflikt zu beenden und
Frieden in das Land zu bringen ist die Tatsache,
das da Organisationen in diesem Land sind, die die Terroristen schützen.
Während der barbarische Mörder Prabhakaran einen bewaffneten Konflikt im Norden kämpft,
ist eine Brigarde im Süden die Praphakarans Schlacht kämpft…
wenn Sie dieses Stück erneut inszenieren, dann müssen Sie erklären, das Prabhakaran ein Terrorist ist…..
Sie sollten diese Warnung ernst nehmen……die Konsequenzen könnten grausam sein.“

Ein Briefe wurden kopiert und an den Direktor geschickt.; der Stückeschreiber Mahinda Namal als auch der Filmemacher Dharmasiri Bandaranaike hatten die Studenten unterstützt bei der Inszenierung des Stückes in Colombo. Der Direktor und Studenten stoppten konsequenterweise die Aufführung von Doothikavo. Veediya Bandara ist ein Singalesischer Nationalheld und beide JVP und JHU die Teil der Regierung sind haben assoziierte Organisationen die nach Veedliya Bandara genannt sind.

Im April 2006 protestierten verschiedene zivile Gruppen gegen die Zensur des Films von Asoka Handagama Aksharaya (Brief vom Feuer) Der Film spielt um eine höhere Mittelklasse Familien und einen Richter, die ihren Sohn verstecken, nachdem er einen Mord verübt hat. Akshyraya bekam ursprünglich die Freigabe von der Sri Lankas Zensurstelle, der Public Performances Board (PPB) als „nur für Erwachsene“ und wurde für die Öffentlichkeit Anfang April 2006 freigegeben. Kurz danach intervenierte der Kulturminister Mahinda Yapa Abeywardana die Filmproduktion würde Kinder Verletzen und ordnete der PPB an, ihre Beurteilung zu revidieren.

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